Musikkabarett Schwarze Grütze vom Neandertal ins Digital Pressefoto 1 hochkant Fotograf Stefan Hoyer

Musikkabarett Schwarze Grütze

Das aktuelle Programm:
„Vom Neandertal ins Digital“

Viele Kabarettist*innen müssen wegen der Corona-Epidemie völlig neue Programme schreiben. Das Musikkabarett Schwarze Grütze jedoch kann sein Programm mit wenigen Aktualisierungen einfach weiterspielen. Denn die zahlreichen Lock-Downs haben mit Homeschooling, Homeoffice, Stream @ Co. die Problematik der digitalen Welt für wirklich jeden von uns spürbar werden lassen.

Und genau diese Thematik behandeln Dirk Pursche und Stefan Klucke in ihrem nach wie vor hochaktuellen Programm auf ihre ganz eigene satirische und manchmal schwarzhumorige Art. In ihren Liedern übertreiben die beiden bösen Braden den täglichen Wahnsinn nur unwesentlich . Da ändert die intelligente Autokorrektur das Wort „Bürste“ in „Brüste“, nur weil da ein Mann vor dem Bildschirm sitzt. Ein Kindergartenkind hilft etwas nach, damit die Zahnfee endlich den Restbetrag für das I-Phone bringt. Ein Superreicher isst nur Fleisch von aussterbenden Tieren, während ein armer Künstler wegen der Mieterhöhung nachts mit dem Metalldetektor über den Friedhof geht.

Das Musikkabarett Schwarze Grütze legt den Finger in die offene Festplatte der Gesellschaft. Da trifft künstliche auf künstlerische Intelligenz und Download auf Herzblut. Pursche und Klucke bleiben ihrem Ruf treu: Pechschwarzer Humor paart sich mit genialen Wortspielen – ein ausgesprochen analoges Vergnügen!